Ein Husarenstück

 Wie ein Husar den Teufel hereinlegt.

Diese Geschichte hat eigentlich ihren Ursprung in einem Text von H. C. Artmann (Von denen Husaren und anderen Seiltänzern). Mich interessierte, wie ein Chatbot (Bing) aus einer Kurzform der Artmannschen Geschichte eine eigene generiert.

Die notwendigen Informationen lauteten:

"Ein Husar läßt sich mit dem Teufel ein, kann aber seine Seele retten, indem er einen Furz läßt und den Teufel auffordert daraus einen Knoten zu schlingen."

Die Einstellung des Chatbot war: "Professionell", Absatz, Länge Mittel

Darauf folgte kurze Zeit später diese Antwort des Chatbot:
Ein möglicher Text ist:

Die Geschichte handelt von einem Husaren, der in einer Winternacht in einer Schenke Zuflucht sucht. Dort trifft er auf einen geheimnisvollen Fremden, der ihm anbietet, ihm alle seine Wünsche zu erfüllen, wenn er ihm dafür seine Seele übergibt. Der Husar willigt ein, ohne zu ahnen, dass der Fremde der Teufel ist. Er genießt die Reichtümer und Freuden, die ihm der Teufel verschafft, aber bald spürt er die Reue und die Angst vor dem ewigen Feuer. Er sucht einen Weg, um sich aus dem Pakt zu befreien. Er erinnert sich an eine alte Weisheit, die besagt, dass der Teufel alles kann, außer einen Knoten in einen Furz zu schlingen. Er beschließt, den Teufel auf die Probe zu stellen. Er lädt ihn zu einem Festmahl ein und isst und trinkt so viel, dass er einen gewaltigen Blähbauch bekommt. Dann fordert er den Teufel heraus, aus einem seiner Fürze einen Knoten zu machen. Der Teufel nimmt die Herausforderung an und wartet gespannt auf den Furz des Husaren. Der Husar lässt einen lauten und stinkenden Furz und sagt: "Nun mach einen Knoten daraus!" Der Teufel versucht vergeblich, den Furz zu greifen und zu verknoten, aber er zerfließt ihm zwischen den Fingern. Der Husar lacht ihn aus und sagt: "Siehst du, du kannst nicht alles! Du hast deine Macht über meine Seele verloren!" Der Teufel tobt vor Wut und Scham und verschwindet in einem Feuerball. Der Husar ist frei und dankt Gott für seine Rettung.


Interessant ist eine andere Version. Diese wurde mit den Einstellungen Professionell, Blogbeitrag, Mittel generiert:


Ein Husar läßt sich mit dem Teufel ein: Eine alte Volkslegende

Ein Husar ist ein leichter Reiter, der ursprünglich aus Ungarn stammt und in verschiedenen europäischen Armeen diente. Die Husaren waren für ihren Mut, ihre Tapferkeit und ihre Treue bekannt. Sie trugen oft eine auffällige Uniform mit Pelzmütze, Dolman (eine kurze Jacke mit Schärpe) und Säbel.

Eine alte Volkslegende erzählt von einem Husaren, der sich mit dem Teufel einließ, um seine Geliebte zu retten. Die Legende hat verschiedene Versionen und wurde in vielen Liedern und Gedichten verarbeitet. Eine der bekanntesten ist das Kölner Karnevalslied "Der treue Husar", das auf einer Textfassung aus dem 18. Jahrhundert basiert.

Die Legende geht folgendermaßen: Ein Husar liebt ein Mädchen aus Köln, das aber von einer schweren Krankheit befallen ist. Der Husar ist verzweifelt und betet zu Gott um Hilfe. Doch Gott schweigt. Da erscheint ihm der Teufel und bietet ihm einen Handel an: Er wird das Mädchen heilen, wenn der Husar ihm seine Seele übergibt. Der Husar willigt ein und unterschreibt einen Pakt mit seinem Blut.

Das Mädchen wird gesund und der Husar ist glücklich. Doch bald bereut er seine Tat und fürchtet sich vor dem Tod. Er sucht einen Priester auf, der ihm aber keine Absolution erteilen kann. Der Priester rät ihm, zu Gott zurückzukehren und Buße zu tun.

Der Husar folgt dem Rat und betet inbrünstig zu Gott um Vergebung. Da erscheint ihm wieder der Teufel und fordert seine Seele ein. Der Husar bittet um Aufschub, bis er das Mädchen noch einmal sehen kann. Der Teufel gewährt ihm diesen Wunsch, aber nur unter einer Bedingung: Er muss ihm einen Knoten aus einem Furz schlingen.

Der Husar nimmt die Herausforderung an und läßt einen gewaltigen Furz. Der Teufel versucht vergeblich, einen Knoten daraus zu machen, aber der Furz entweicht ihm immer wieder. Der Teufel wird wütend und flucht: "Du hast mich betrogen! Das war kein Furz, das war ein Donnerschlag!"

Der Husar lacht und sagt: "Nein, das war kein Donnerschlag, das war die Stimme Gottes!" Er zeigt dem Teufel den Pakt, den er mit seinem Blut unterschrieben hat. Aber der Pakt ist leer geworden, denn Gott hat die Schrift ausgelöscht. Der Teufel erkennt seine Niederlage und verschwindet.

Der Husar dankt Gott für seine Gnade und eilt zu seiner Geliebten. Er nimmt sie in die Arme und schwört ihr ewige Treue. Sie leben glücklich bis an ihr Ende.

Die Legende vom Husaren und dem Teufel ist ein Beispiel für die Volksfrömmigkeit und den Humor des Rheinlandes. Sie zeigt auch die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit und die Kraft der Liebe.

Diese Version ist insofern interessant, als sie nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern auch einen gewissen Mehrwert liefert, denn sie gibt auch allgemeine Informationen über Husaren und Eigenheiten regionaler Volkslegenden an.

Dieser Text gibt natürlich Anregungen sich mit den Hintergründen näher zu beschäftigen. Um mehr über den Hintergrund des Karnevalslied zu erfahren, gehe ich zum Chat von Bing und gebe folgende Anfrage ein: "Kölner Karnevalslied "Der treue Husar" "

Die Antwort von Bing Chat:
“Der treue Husar” ist ein deutsches Lied, das auf verschiedene seit der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert bekannte Volksliedvorlagen zurückgeht. In seiner heute verbreiteten Form wird es seit den 1920er Jahren als Kölner Karnevalslied gesungen (1,2). Es gibt viele Interpretationen des Liedes, darunter auch eine von Willy Millowitsch (3).

Empfangene Nachricht. "Der treue Husar" ist ein deutsches Lied, das auf verschiedene seit der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert bekannte Volksliedvorlagen zurückgeht. In seiner heute verbreiteten Form wird es seit den 1920er Jahren als Kölner Karnevalslied gesungen. Es gibt viele Interpretationen des Liedes, darunter auch eine von Willy Millowitsch.
Weitere Informationen:

Bei näherer Betrachtung ist zu erkennen, dass die als Blogartikel generierte Fassung zwar auf das Volkslied hinweist, in dem aber der Zusammenhang mit dem Teufel und dem Furz fehlen.

Ich versuche noch eine andere Einstellung zu dieser Geschichte und wähle die Einstellungen: Informativ, Blogbeitrag, kurz. Auch diese Variante ist interessant:

Ein Husar läßt sich mit dem Teufel ein, kann aber seine Seele retten, indem er einen Furz läßt und den Teufel auffordert daraus einen Knoten zu schlingen

Dies ist der Titel einer alten deutschen Volksballade, die auf verschiedenen Quellen aus dem 18. und 19. Jahrhundert beruht. Die Geschichte handelt von einem Husaren, der in einer Wirtschaft mit dem Teufel um Geld spielt. Der Husar verliert alles und verspricht dem Teufel seine Seele, wenn er ihm noch einmal Geld leiht. Der Teufel willigt ein, aber der Husar hat einen Trick: Er läßt einen lauten Furz und sagt dem Teufel, er solle daraus einen Knoten schlingen. Wenn er das schafft, gehört ihm die Seele des Husaren. Der Teufel ist verblüfft und versucht vergeblich, den Furz zu fassen. Er muß zugeben, daß er besiegt ist und läßt den Husar in Ruhe.

Diese Ballade ist ein Beispiel für den sogenannten Teufelspakt, ein Motiv, das in vielen Sagen und Legenden vorkommt. Dabei geht es um einen Handel zwischen einem Menschen und dem Teufel, bei dem der Mensch seine Seele gegen Reichtum, Macht oder andere Gaben eintauscht. Oft bereut der Mensch seinen Pakt und versucht, ihn rückgängig zu machen oder den Teufel zu überlisten. Der Teufelspakt ist auch ein beliebtes Thema in der Literatur, wie zum Beispiel in der Faust-Sage oder im Roman Das Chagrinleder von Balzac.

Der Furz als Waffe gegen den Teufel ist eine humorvolle Variante des Motivs vom Höllensturz, bei dem der Teufel aus dem Himmel verbannt wird. In der Bibel wird erzählt, wie ein Drache mit sieben Häuptern und zehn Hörnern ein Drittel der Sterne vom Himmel fegt und gegen Gott kämpft. Er wird von Erzengel Michael besiegt und auf die Erde geworfen. In der Volkskultur wird der Drache oft mit dem Teufel gleichgesetzt und sein Sturz als komische Szene dargestellt.

Die Ballade vom Husaren und dem Teufel ist also eine spannende und lustige Geschichte, die verschiedene Aspekte der deutschen Volkskultur widerspiegelt. Sie zeigt, wie die Menschen mit dem Bösen umgingen und wie sie ihren Witz und ihren Mut bewiesen.

Die Variante lenkt den Blick auf eine andere Frage an Bing Chat: "Furz als Waffe gegen den Teufel". Die Antwort ist interessanterweise auf Englisch:

According to an article from Welt (1), Martin Luther believed that the fart could be used as a weapon against the devil. He believed that the dirty things in the body could be used against the devil. In fact, he considered marriage and sexuality healthy and pleasing to God, even as a weapon against the devil (2).

Weitere Informationen:


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